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Lebensläufe gestalten: Darauf müssen Sie als Personaldienstleister achten!

Kern von fast jeder Bewerbung ist der allseits bekannte Lebenslauf. Dieser ist das Dokument, mit dem Sie als Personaldienstleister Ihren Kandidaten bei dem Unternehmen vorstellen: Es ist von zentraler Bedeutung und entscheidet über die Zukunft Ihres Kandidaten!

Sie haben ein Ziel: Sie wollen Ihre Kandidaten erfolgreich vermitteln und somit möglichst großen Umsatz machen. Sind Ihre Bewerbungen samt Anschreiben, Lebenslauf und Kurzprofil nicht hochwertig und von guter Qualität, bleibt Ihnen genau dieser Erfolg aus.

Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, wie sich ein Lebenslauf schnell auf richtige Art und Weise schreiben und gestalten lässt und was Sie zu beachten haben. Lesen Sie in diesem Beitrag, mit welcher Methode Ihnen die Gestaltung enorm erleichtert wird.

 

Welche Inhalte sollen in den Lebenslauf hinein?

Stellen Sie sich zu Beginn die Frage: Was ist für Ihren Kunden interessant? Welche Informationen über den Werdegang Ihres Kandidaten und die Person sind für die Stelle relevant?

Im inhaltlichen Zentrum des Lebenslaufes stehen die Kompetenzen des Kandidaten:

  • Ausbildung
  • Berufserfahrung
  • Qualifikationen und Kenntnisse

Denken Sie unbedingt daran, dass Sie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) seit Mai 2018 zur Anonymisierung Ihrer Kandidatenprofile verpflichtet. Persönliche Daten wie Name, Anschrift oder die Telefonnummer zählen zu den Angaben, die nicht mehr ohne Weiteres an Ihren Kunden weitergegeben werden dürfen!

 

Was bedeutet das für Sie als Personaldienstleister?

Welche persönlichen Daten in welchem Fall an wen weitergegeben werden, variiert. Es gilt: Die Daten, die für das Auswahlverfahren des Unternehmens unbedingt benötigt werden, sind zulässig. Mehr zu der aktuellen Datenschutz-Grundverordnung und welche Folgen ein Verstoß nach sich ziehen kann, können Sie hier nachlesen.

Lebensläufe gestalten – anonyme Kandidaten

Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, gestalten Sie Ihre Lebensläufe anonym und somit in jedem Fall gemäß der Verordnung.

Auf diese Weise rückt auch die kompetenzbezogene Eignung Ihres Kandidaten absolut in den Fokus, Persönliches rückt in den Hintergrund. Ihr Bewerber sollte eine Kandidaten-ID erhalten, sodass Sie und Ihr Kunde auf ihn hinweisen können, ohne dass ein Name fällt. Eine Kandidaten ID kann beispielsweise eine Zahlenkombination sein. Außerdem sollten Sie einen Ansprechpartner für den jeweiligen Kandidaten angeben. Hier kann eine Mail-Adresse oder Telefonnummer genügen.

 

Vermeiden Sie ein Übermaß

Ein gelungener Lebenslauf ist im Allgemeinen zwischen einer und drei Seiten lang, sollte aber die Länge von maximal drei DIN A4 auf keinen Fall überschreiten. Denn ein zu langes Dokument kostet Ihren Kunden zu viel Lesezeit und enthält meist viele überflüssigen Informationen – der Leser wird von Ihrer Bewerbung viel mehr gelangweilt, anstatt dass die wirklich relevanten Angaben ihn von Ihrem Kandidaten überzeugen.

Je nach gesammelter Erfahrung bietet es sich an, mehr oder auch weniger gesammelte Erfahrungen anzugeben. Langjährige Profis können mit einem mehrseitigen Lebenslauf und einer Vielzahl von erworbenen Kenntnissen punkten, während ein junger Erstbewerber weniger Erfahrungen einbringen kann. Bei ihm fällt zum Beispiel die Schul- oder Uninote viel stärker in das Gewicht.

Die Länge des Dokumentes kann also schwanken. Wichtig ist, dass die Informationen relevant bleiben.

 

Wo ist die Grenze?

Welche Grundschule Ihr Kandidat besucht hat oder in welchen Bereichen seine Eltern tätig sind, interessieren Ihren Kunden nicht. Ebenso sind Freizeitaktivitäten nicht erwähnenswert. Solche Angaben sind in jeder Hinsicht überflüssig, stehlen Ihrem Kunden die Zeit, die er zum Lesen aufwendet und halten ihn von seinem Tagesgeschäft ab. Ohnehin sind Angaben wie diese nicht mit der DSGVO vereinbar und deshalb in jedem Fall zu vermeiden.

Stattdessen sollten sich der tabellarische Lebenslauf vor allem auf die Kompetenzen des Kandidaten konzentrieren: Wieso passt Ihr Kandidat zu genau dieser Stelle? Welches Wissen befähigt ihn zu genau dieser Tätigkeit?

 

Versetzen Sie sich in die Lage der Unternehmen: Ein Beispiel

Stellen Sie sich vor, Sie wollen in einem Automobilgeschäft einen Gebrauchtwagen kaufen. Dabei ist es Ihnen wichtig, dass das Auto sieben Sitze und einen geräumigen Kofferraum hat. Denn das ist genau das, was Sie für Ihre Bedürfnisse brauchen. Ihr Autohändler erzählt Ihnen aber nun lang und breit, dass der Wagen vor einigen Jahren in dem Besitz einer süddeutschen Familie mit drei Kindern war, die im Sommer vor zweieinhalb Jahren einmal mit dem Wagen nach Spanien gefahren sind. Und lange davor stand er als Neuwagen in einem Autohaus inmitten der Eifel. Einmal war das Auto zugeschneit, die Windschutzscheibe war kaum freizubekommen und so weiter.

Sind Sie von diesen Informationen gelangweilt? Ja! Denn Sie interessieren sich nicht für die Gesamtheit aller vorhandenen Informationen über diesen Wagen, sondern nur für einen speziellen Teil.

Genauso ist es in Ihrem Geschäft mit den Bewerbungen Ihrer Kandidaten – Hier geht es um das selbe Muster. Merken Sie sich einfach: Was für die Stelle von Bedeutung ist, gehört in den tabellarischen Lebenslauf hinein. Nicht mehr, nicht weniger.

 

Was steht im Zentrum?

Nennen Sie klar die bisherige Position Ihres Kandidaten und drei bis fünf Aufgaben, die Ihr Kandidat in der Vergangenheit ausgeführt hat. Sofern die Note eines Schulabschlusses für die Stelle relevant ist, sollte auch diese erwähnt werden. Die Abschlussnote eines Studiums sollte immer angegeben werden. Weitere Kenntnisse wie Sprachen, ehrenamtliche Tätigkeiten, erforderte Führerscheine oder Weiterbildungen sind je nach Stelle erwähnenswert.

Wird eine Ausbildung im Lebenslauf angegeben, sollten folgende Angaben vorzufinden sein:

  • Zeitraum der Ausbildung
  • Ausbildungsbezeichnung
  • Name des Unternehmens
  • Schwerpunkte

Weitere Qualifikationen und Kenntnisse, die für die Stelle relevant sind, sollten erst nach dem beruflichen Werdegang erwähnt werden. Sinnvoll ist es, die Auswahl an Kenntnissen nach Relevanz zu sortieren.

Dass Lücken oder gar Lügen im tabellarischen Lebenslauf sehr negativ hervorstechen und unbedingt zu vermeiden sind, sollte allgemein klar sein.

 

Die Dinge, die Sie im tabellarischen Lebenslauf Ihres Kandidaten erwähnen, sollten

  • relevant
  • zur ausgeschriebenen Stelle passend
  • wahrheitsgemäß
  • klar verständlich
  • grammatikalisch korrekt
  • übersichtlich sein.

Die Struktur Ihres Lebenslaufes hat einen großen Einfluss darauf, wie die Bewerbung insgesamt bei dem Arbeitgeber wirkt. Mit einem gut durchdachten und gestalteten Dokument werden größere Erfolge erzielt. Was ist also besonders wichtig bei der Erstellung des Lebenslaufes und was für Fehler könnten sich einschleichen?

 

Die fünf schwerwiegendsten Fehler in Lebensläufen

1.Der Lebenslauf ist ein unübersichtliches Chaos.

Niemand kann und möchte sich die Zeit nehmen, einen Dschungel aus Papier zu durchqueren und Textteile angestrengt zu identifizieren. Unterteilen Sie Lebensläufe immer in sinnvolle Themenblöcke – allen voran sollten die wichtigsten Kompetenzen recht am Anfang schnell zu finden sein.

2. Der Lebenslauf ist zu lang.

Belanglose Informationen wirken sich negativ aus!

Keine Romane beim Lebensläufe gestalten

Halten Sie die Lebensläufe Ihrer Kandidaten übersichtlich, schreiben Sie keine Romane.

Wie bereits erklärt sollten Sie filtern, welche Inhalte einer Erwähnung wert sind. Persönliche Informationen sind in erfolgreichen Lebensläufen meist fehl am Platz. Grundlegend gilt: 80% Kompetenzen, 20% Persönliches.

3. Der Lebenslauf ist ein Fließtext.

Ein tabellarischer Lebenslauf ist kein Roman! Vermeiden Sie ganze Sätze – Stichpunkte lassen Ihre Lebensläufe lebendiger wirken und erleichtern das Lesen enorm.

4. Der tabellarische Lebenslauf ist zeitlich ungeordnet.

Lebensläufe tragen ihren Namen nicht umsonst: Sie legen dar, welche beruflichen Stationen Ihr Kandidat durchlaufen hat. Ordnen Sie diese Stationen also chronologisch, um Missverständnisse zu vermeiden und den Lesefluss zu erleichtern. Für Unternehmen ist es am einfachsten, wenn der Lebenslauf antichronologisch aufgebaut ist. Er beginnt also mit den aktuellsten Tätigkeiten und reicht dann immer weiter in die Vergangenheit zurück.

5. Der Lebenslauf ist extravagant.

Schnörkel und Dekorationen können schön sein, haben aber im tabellarischen Lebenslauf nichts verloren. Praktische Dokumente sollten schlicht, aber gleichzeitig einladend aussehen. Wählen Sie ein einfaches, schickes Layout.

Nutzen Sie nur wenige Schriftarten und spielen Sie auf keinen Fall mit den Fett- und Kursivfunktionen. Die Überschrift sowie Unterüberschriften hervorzuheben ist angemessen, mehr nicht.

Wie Sie sehen, gibt es eine ganze Reihe an Dingen zu beachten, wenn es um die Erstellung und Gestaltung von Lebensläufen geht. Glücklicherweise gibt es eine Software-Lösung für genau diese mühselige Profilerstellung: Vitapio!

 

Funktionen zur Lebenslaufgestaltung mithilfe von Vitapio

Mit der Software Vitapio können Sie umfangreiche Kandidatenprofile im Handumdrehen erstellen und gestalten.

Der Prozess der Datenüberführung in das System geschieht automatisiert. Das bedeutet: Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, welche Information im Lebenslauf an welcher Stelle stehen soll. Diese Arbeit übernimmt Vitapio für Sie, indem es in aller Kürze aus dem tabellarischen Lebenslauf des Bewerbers ein vollständiges, sinniges Kandidatenprofil erstellt.

Ohne Aufwand, ohne Mühe, so schnell und einfach wie noch nie.

 

Sortieren und Filtern

Sie können die Reihenfolge der Informationen und Themenbereiche im Nachhinein ändern, also die Inhalte nach Relevanz sortieren. Hard- und Softskills werden von der Software automatisch an sinnvollen Stellen platziert.

Darüber können Sie die Filterfunktion von Vitapio nutzen: Je nach Filter verschwinden ungewünschte Informationen aus dem Kandidatenprofil und schaffen Raum für genau die Inhalte, die für Ihren Kunden relevant sind.

 

Profile anpassen

Sogenannte Skill Level optimieren Ihre Kandidatenprofile. In Form von Balkendiagrammen können Sie die Kompetenzen Ihres Kandidaten bewerten und so die Stärken des Kandidaten hervorheben.

Selbstverständlich ist die Software an die aktuelle Datenschutz-Grundverordnung angepasst: Mit nur einem Mausklick können Kandidatenprofile vollständig anonymisiert werden.

Vitapio ermöglicht es Ihnen außerdem, für ein und denselben Kandidaten mehrere Schwerpunktprofile zu erstellen. Wenn der Kandidat also an mehrere Unternehmen vermittelt werden kann, werden auf diese Weise unterschiedliche Kompetenzen in den Vordergrund gerückt.

 

Mit Vitapio stilvolle Profile erstellen

Neben den inhaltlichen Funktionen können Sie als Personaldienstleister das Design Ihrer Lebensläufe beliebig ändern. Vitapio bietet schlichte und einfache Design-Vorlagen mit Farbe und Stil.

Je nach Wunsch können Sie das Logo Ihres Unternehmens an beliebiger Stelle hinzufügen und Fuß- und Kopfzeilen bearbeiten. Auf diese Weise können Ihre Lebensläufe maximal personalisiert werden. Mit optimierten Kandidatenprofilen bleiben Sie Ihren Kunden positiv im Gedächtnis und erzielen vermehrt Erfolge in der Vermittlung!

 

Worauf warten Sie noch?

Mit der Software-Lösung sind Sie also dazu in der Lage, die Profile Ihrer Kandidaten ideal aufzubereiten. Vitapio bietet Ihnen Vorteile, von denen Sie als Personaldienstleister langfristig profitieren können.

Lassen Sie die Lebensläufe Ihrer Kandidaten automatisiert von Vitapio erstellen, anstatt sich mühselig per Hand damit herumzuschlagen. Dieses Verfahren spart Ihnen viel Zeit und Sie können sich wieder Ihrem Tagesgeschäft zuwenden.

Testen Sie Vitapio jetzt!